Nordwand

Mir haben es im Laufe der Zeit eher die maroden Gebäude und verlassene Industriegelände angetan. Dafür bietet sich die HDR-Technik schon sehr an. Sattschauen geht da ganz schnell...

Deutschland:

Vorwiegend Bochum und Umgebung - Stichworte sind Route der Industriekultur, Kunst auf den Halden (z.B. Tiger & Turtle, Halde Haniel, etc.). Vieles wird des abends an Wochenenden beleuchtet. Na ja, und dann eben die kleinen / großen Dinge, wie einzelne U-Bahnhöfe.

2011 ging es in einem zweiwöchigen Urlaub Richtung Berlin und Umgebung. Der Weg führte durch den Harz - verlassene Hotels, ehemalige Krankenhäuser oder Militärgeländer. Leider, leider sind wir meißt doch das ein oder andere Jahr zu spät und fanden die Gebäude kahl und leer oder Sprayer haben sich schon verewigt...

... nicht erschrecken - da ein bekannter Autobauer in Bochum quasi in fußnähe lag und sein Werk hier aufgegeben hat, gibt es davon mittlerweile mehrere Galerien.


Belgien:

Bevor Belgien überhaupt in den Fokus für Phototouren kam, muss ich gestehen, nur die beleuchtete Autobahn kennengelernt zu haben: Hin nach Callais und wieder zurück. Der restliche Eindruck war, das ich sagte, Belgien sei tendenziell dröge. Meine Photokumpanin hat dann aber soviele Orte ausfindig gemacht, dass wir dann doch mal hingefahren sind. Und siehe da, Belgien ist wunderschön - landschaftlich, als auch die kleinen, schnuckeligen Orte. Sprich, findet man seinen Industrieschrott nicht, kan man einen Schlenker in das nächste Örtchen mit alten Kirchen, Gassen und Gebäuden machen. Gerade die Gegend um Liege und südlich davon kann ich nur wärmstens empfehlen

Bisher gingen die meißten Phototouren im südöstlichen Bereich um Liege. Danaben ging es noch in 2013 nach Antwerpen. Dort war das eigentliche Ziel die alte Börse. Sie liegt mitten in der Innenstadt und wird gerade leider saniert. Es soll wohl ein Hotel entstehen. Durch die schmuddeligen Scheiben sieht man noch den herrlichen Holzfußboden und die hohen Säulen. Aber eben kein Einlass.
Dafür lohnt Antwerpen als Stadt. Es ist unheimlich viel von alten Gebäuden vorhanden und am Hafen ist noch ein kleines interessantes Bootsmuseum direkt am Hafen. Ein weiteres Highlight ist der Hauptbahnhof. Dessen Hauptgebäude aus dem 19. Jahrhundert ist erhalten geblieben und die Erweiterungen im modernen Stil in gekonnter Art und Weise kombiniert.

Belgien 3.Quartal 2016:

Bald geht es wieder los - zwar nur für zwei Tage, aber dafür als Städtetour nach Gent und Brügge. mal schauen, was da so anfallen wird...

Wieder zurück mit reichlich Material: Auf dem Wege nach Gent liegt ein feines Städchen namens Aalst. Dort haben wir eine ehemalige Strumpffabrik besucht. Leider waren an der Hauptstrasse bauarbeiten - daher sind wir durch den Stadtpark an die Rückseite. Ist noch in Bearbeitung - weitere Teile folgen (10°2016). So, die HDRs sind in den zwei Teilen zu finden. Nun geht es an die normalen Photos. Mit etwas Glück bin ich Anfang Dezember endlich fertig (11°2016).